„Wir sind solidarisch mit den Beschäftigten der SMA und der gesamten Solarbranche und unterstützen die Proteste des Unternehmens und der Belegschaft. Die Kürzungen der Einspeisevergütung wurden mit der Sense vorgenommen und sind bar jeglicher ökologischer und wirtschaftlicher Vernunft“, so die Ortsvereinsvorsitzende in Niestetal Martina Werner.
Aufgrund der dramatischen Kürzungen der Einspeisevergütung für Photovoltaik sind akut Arbeitsplätze in Niestetal und der Region gefährdet. Hier wird einer Zukunftsbranche ohne ersichtlichen Grund von einem Monat zum anderen das Wasser abgegraben. Dabei ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Photovoltaik in absehbarer Zeit ohne jede staatliche Förderung auskommen wird.
Nicht nur Niestetal, sondern die gesamte Solar-Region hat von der Zukunftsbranche der Solarwirtschaft profitiert. Viele Unternehmen haben Tausende von Arbeitsplätzen geschaffen. Am wirtschaftlichen Erfolg der Region hat die Solarwirtschaft einen wesentlichen Anteil. Jetzt folgt der Kahlschlag. Nur die Bundeskanzlerin kann dieses Wahnsinnsvorhaben noch stoppen.
Die SPD Niestetal fordert die Hessische Landesregierung auf, sich nicht nur für Opel und die Fraport einzusetzen, sondern auch für die Arbeitsplätze in unserer Nordhessischen Region.
Die Folgen dieser Entscheidung der Bundesregierung werden für uns erst dann sichtbar, wenn Unternehmen der Branche auch in unserer Region insolvent werden. Dann ist es leider zu spät, diese unüberlegte Aktionen von Rösler und Röttgen wieder Rückgängig zu machen. Viele Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven werden dann verloren sein.
Offensichtlich ist die Bundesregierung zu einer Energiewende nicht bereit. Denn allein der Atomausstieg ist noch keine Energiewende. Die großen Energiekonzerne sollen wahrscheinlich besänftigt werden. Statt Atomkraftwerke zu bauen und zu betreiben, können sie nun als Ersatz Offshore-Windparks errichten.